Mondbilder

,,Mondbilder “

,,Seht Ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
Und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
Die wir getrost belachen,
Weil unsre Augen sie nicht sehn.“

So wie Matthias Claudius in seinem Abendlied fasziniert den Mond besingt und den Zuhörer darauf verweist, sich an jene allgegenwärtigen Dinge zu erinnern, sie zu bestaunen und sich immer wieder neu von einer Faszination ergreifen zu lassen ,so  beschäftigt sich Rudi Bartsch gerne mit gerade jenen Themen, die selbstverständlich erscheinen: Er blickt in den Himmel und sieht - den Mond.

 Mal ist er ,,nur halb zu sehen. Und doch ist er rund und schön.“ Bartsch lässt sich immer wieder neu faszinieren und studiert nicht nur den Mond in seinem sich wandelnden Erscheinungsbild, sondern den gesamten Nordhimmel und die Sternbilder.

Hier beginnt Rudi Bartsch zu malen. Er malt blau, er fühlt blau, er studiert blau.

Bartsch legt bis zu dreißig hauchdünne Farbschichten übereinander und spürt dabei in seinen Bildern die dunkle Tiefe des Nachthimmels auf. Er malt das Gefühl ins Nichts zu blicken und doch so viel dabei zu finden.  

,, So sind wohl manche Sachen
die wir getrost belachen
weil unsere Augen sie nicht sehen.“

Eva Ziegler

 

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